Gut versorgt beim Wandern: Tipps und Tricks zur Verpflegung

Wandern

Die Route ist geplant, der Rucksack gepackt und die Schuhe geschnürt. Was könnte jetzt noch schiefgehen?! Beim Wandern – wie auch bei vielen anderen Outdoor-Sportarten – ist die richtige Planung das A und O. Wer sich kopfüber ins nächste Abenteuer stürzt, gerät schnell in unangenehme Situationen. Ein Thema, mit dem du dich bei jeder Tour umfassend auseinandersetzen solltest, ist die Verpflegung. Du willst ja schließlich nicht entkräftet und mega-durstig am Ziel ankommen, oder?

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Verpflegung beim Wandern

Grundlegendes zur Verpflegung zuerst

Wie viel Essen und Getränke du mit auf deine Wanderung nehmen musst, hängt natürlich von verschiedenen Faktoren ab. Wie lange ist die Tour? Gibt es unterwegs eine Einkehr-Möglichkeit? Musst du nicht nur dich, sondern auch Begleiter (beispielsweise deine Kinder) versorgen?

Generell gilt: Egal wie lang oder eben kurz deine Wanderung ist – gehe niemals ohne Verpflegung aus dem Haus. Es kann immer etwas Unvorhersehbares passieren (beispielsweise eine geschlossene Hütte). Dann bist du froh, etwas zu trinken und ein paar Snacks dabei zu haben.

Doch nicht nur die Frage, wie viel Proviant eingepackt werden soll, sondern auch welcher, sollte im Vorfeld geklärt werden. Hier gilt: Je ausgewogener und gesünder, desto besser. Die Lebensmittel sollen nicht nur deinen Hunger und Durst stillen, sondern dich auch nachhaltig mit Energie versorgen. Verzichte daher unbedingt auf Fast- und Junkfood und setze auf gesunde Sachen wie:

Wenn du auf deine Linie achtest und dich daher low carb ernährst, solltest du bei deinen Wanderungen eine Ausnahme machen. Kohlenhydratreiche Lebensmittel sind ausgezeichnete Energielieferanten. Daher ist es beispielsweise vollkommen okay, vor deiner Wanderung eine großzügige Portion (Vollkorn-)Nudeln zu essen.

Energie Gel als Verpflegung

Tipp: Grundsätzlich solltest du immer vor deinen Wanderungen etwas essen – auch wenn die Touren früh am Morgen beginnen und du noch keinen wirklichen Appetit hast. Dein Kreislauf und dein Energietank werden es dir danken.

Auf die Menge kommt es an

Damit du während der gesamten Wanderung mit ausreichend Energie versorgt bist, solltest du viel essen. Das Problem an dieser Aussage: Wer viel essen will, muss auch viel tragen. Damit dein Proviant nicht nur Last wird, ist es unverzichtbar, im Vorfeld genau zu planen, was du wann in welchen Mengen essen willst. Das sorgt für eine ideale Auslastung des Rucksacks und erspart dir unnötigen Ballast, den du zuhause ungenutzt wieder auspackst.
Tipp: Wir alle kennen das – haben wir uns den Bauch erst einmal vollgeschlagen, sind wir ganz schön träge. Weil das auch draußen und vor allem in höheren Lagen so ist, solltest du beim Wandern lieber mehrere kleine Mahlzeiten zu dir nehmen, die über den ganzen Tag verteilt sind.

Und was ist mit den Getränken?

Kommen wir nun vom Essen zu den Getränken. Gleich vorweg: Cola, Limo und Co. können ruhig zuhause bleiben, wenn du auf Wanderschaft gehst. Wasser und ungesüßte Tees löschen deinen Durst nämlich immer noch am besten und sind gleichzeitig nicht schädlich für deinen Körper. Deine Wanderverpflegung sollte etwa 2 Liter Flüssigkeit pro Kopf und Tag umfassen. Im Sommer und bei besonders anstrengenden Touren darf es gern auch etwas mehr sein. Wenn du dir dein Wasser aus der Natur holen willst, nutze bitte nur Quellen. Bäche oder gar stehende Gewässer geben dir nicht die Sicherheit, dass das Wasser rein und genießbar ist. Wenn es unverzichtbar ist, dieses Wasser zu trinken, solltest du es vorher abkochen.

Beim Transport des Wassers hast du mehrere Möglichkeiten. Die meisten von uns nutzen sicher noch immer die gute alte Trinkflasche. Diese ist natürlich funktional, bringt aber auch einen großen Nachteil mit sich. Um aus ihr zu trinken, musst du stehen bleiben, deinen Rucksack absetzen, die Flasche herausholen und dabei obendrauf auch noch riskieren, die gesamte Ordnung durcheinanderzubringen.

Verpflegung beim Wandern mit der Trinkblase

Hände frei beim Trinken

Klingt nach einem echten Alptraum? Dann probier doch mal eine Trinkblase aus. Diese kann in immer mehr Rucksäcken „eingebaut“ werden und versorgt dich über einen Schlauch auch während des Laufens mit Flüssigkeit. Und die Hände bleiben frei. Nicht nur Wanderer, sondern auch Jogger, Fahrradfahrer und andere Outdoor-Sportler profitieren von den sogenannten Camelbags.

Tipp: Du suchst nach einem hochwertigen Trinksystem? In diesem Artikel findest du die 7 besten Trinkblasen im Vergleich.

Hast du noch mehr Ratschläge für die ideale Wander-Versorgung? Dann teile sie uns gern in den Kommentaren mit.

3 Kommentare

  1. Toller Artikel! Wir wollen dieses Jahr in Norwegen wandern gehen und die Tipps werden ich mir auf jeden Fall zu Herzen nehmen.

    Antworten
      • Hallo Udo!
        Ich werde mir den Artikel gleich mal anschauen. Vielen lieben Dank dafür!

        Liebe Grüße
        Andrea

        Antworten

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