Wandern im Norden von Teneriffa – 3 schöne Wanderungen, die du lieben wirst

Hoteltipps, Reiseinspiration, Spanien, Wandern

Wanderparadies Teneriffa: In sengender Mittagssonne in felsigen Schluchten schwitzen oder bei 14 Grad durch nebelige Märchenwälder streifen? Entlang der lärmenden Atlantikküste wandern oder durch die üppige Vegetation im Landesinneren? Auf den höchsten Berg Spaniens klettern oder durch eine Lavahöhle laufen?

Der Teide - Wandern im Norden von Teneriffa

Der Vulkan Teide. Höchste Erhebung Spaniens (3.718 m). Die letzte vulkanische Aktivität fand hier 1909 statt.

All das kannst du bei Wanderungen im Norden Teneriffas erleben. Die Insel ist unfassbar vielseitig und bietet ganzjährig im Umkreis von nur wenigen Kilometern Wanderern unvergessliche Naturerlebnisse. Wir sind kreuz und quer über den Norden der Insel gewandert und möchten dir jetzt die drei schönsten Wanderungen für deinen nächsten Teneriffa Urlaub vorstellen.

Wanderung durch die Masca Schlucht im Nordwesten von Teneriffa

Eine Wanderung durch die Masca Schlucht ist das absolute Highlight für jeden Wanderer auf Teneriffa. Vom malerischen Dörfchen Masca geht es 600 Höhenmeter hinab bis zum Meer. Hier steigen die Wanderer ins Boot um und fahren entlang der imposanten Steilküste bis zum Hafen von Los Gigantes. Mit dem Taxi geht es anschließend zurück nach Masca.

Blick auf Masca Wandern im Norden von Teneriffa

Bei der Anfahrt hat man einen tollen Ausblick auf das kleine Bergdorf Masca.

Für unsere Masca-Wanderung haben wir Wanderführer Helmut Frühauf gebucht. Um acht Uhr morgens kommt er gutgelaunt ins Maritim in Puerto de la Cruz, um uns abzuholen. Bereits auf der einstündigen Fahrt zur Schlucht versorgt er uns dann mit Anekdoten über Masca und die Umgebung. So dass wir noch gespannter sind, was wir gleich erleben dürfen.

Masca Schlucht Wandern im Norden von Teneriffa

Einfach nur schön. Diese Wanderung sollte man sich definitiv nicht entgehen lassen!

In Masca angelangt, müssen wir erst mal ordentlich klettern: Der Einstieg in die Schlucht ist recht steil und der Untergrund holprig. Doch dass wir hier richtig wandern werden und nicht nur artig spazieren gehen, war uns ja von Anfang an klar. Zum Ende hin wird die Schlucht zwar immer flacher, aber Steine, groß wie Treckerreifen, müssen auch dort noch überwunden werden.

Du solltest also einigermaßen trittfest sein und keine Probleme mit den Knien haben, wenn du die Tour gehen möchtest. Feste Wanderschuhe, sind hier unabdingbar. Ebenso solltest du viel Wasser und etwas Verpflegung mitnehmen. [Linktipp: Gut versorgt beim Wandern: Tipps und Tricks zur Verpflegung]

Felsen in der Masca Schlucht

Über große Felsen…


Bambus in der Masca Schlucht

und durch mannshohen Bambus führt der Weg durch die Masca Schlucht.

Tipp: Wenn du deine schweren Wanderschuhe nicht im Fluggepäck mitschleppen willst, kannst du bei „Frühauf Bergwandern“ Schuhe leihen. Gleiches gilt auch für Teleskopstöcke und Rucksäcke.

Großer Felsen in der Masca Schlucht

Die Waldheldin hält uns den Weg frei 🙂

Mit jedem Meter in Richtung Meer, wachsen die Felswände an den Seiten weiter in den Himmel. Einfach nur beeindruckend, und kaum in Worte zu fassen oder in Bildern zu transportieren. An der engsten Stelle ist die Schlucht lediglich 30 Meter breit, was fast bedrückend wirkt.

Pfad durch die Masca Schlucht

Immer höher ragen die Felswände in den Himmel.

Noch schmaler wird es an einem kleinen Felsdurchgang, durch den auch der Bach fließt. Helmut erzählt uns von einer Wanderung vor vielen Jahren, als die Wellen in der Bucht so hoch waren, dass die Gruppe nicht weiter konnte und wieder umkehren musste. Durch einen plötzlichen Starkregen war der Durchgang aber plötzlich geflutet, so dass nur wenige Zentimeter zum Atmen blieben. Dank einer Menschenkette konnten aber alle Wanderer gegen den Strom durch das Nadelöhr in Sicherheit gebracht werden.

So viel Abenteuer blieb uns zum Glück erspart und wir konnten uns einfach nur an der Schönheit der Schlucht erfreuen.

Mit dem Boot nach Los Gigantes

Nach einer kleinen Badepause geht es entspannt mit dem Boot zurück.

Tipp: Auch wenn die Tour durch eine Schlucht geht und Verlaufen quasi ausgeschlossen ist, rate ich dir trotzdem dringend zu einem Guide. Du wirst einfach so viel mehr sehen und erfahren, was dir bei einem Alleingang verborgen bleiben würde. Auch musst du dich nicht um die Organisation des Rücktransports mittels Boot und Taxi kümmern.

Entlang der Küste Teneriffas – Von Puerto de la Cruz zum Mirador de San Pedro

Diese Wanderung startet direkt vor dem Maritim in Puerto de la Cruz und du kannst sie auch ohne Führer und Ausrüstung machen. Normale feste Schuhe und gute Laune reichen für diese wunderschöne Wanderung entlang der Küste. Der Weg ist gut ausgeschildert und du kannst einfach den Wegweisern zum Mirador de San Pedro folgen.

Los Roques Küstenwanderung auf Teneriffa

Küstenwanderwege haben einfach einen besonderen Reiz, oder?

Unterwegs siehst du Angler, die Ihre Ruten auswerfen. Eidechsen, die über den Weg huschen und sich über ein Stück Banane freuen. Dazu rauscht das Meer. Uns haben die Klänge des Atlantiks auf dem ganzen Weg begleitet.

Eidechse isst Banane Wandern im Norden von Teneriffa

Mit einem Stück Banane findet man auf dem Weg schnell neue Freunde!

Alle paar Meter sind wir stehengeblieben, um die üppige Vegetation an der Nordküste Teneriffas zu fotografieren. Der Weitblick war hier einfach atemberaubend. Und auch an bizarren Fotomotiven wie dieser Ruine eines alten Wasserwerkes herrschte kein Mangel. [Linktipp: 5 Foto-Hacks für geniale Landschaftsaufnahmen]

Altes Wasserwerk auf dem Weg zum Mirador St Pedro

Ein wenig spooky aber auch erhaben, wie die Ruine über dem Meer thront.

Das schönste Motiv bot sich aber, als wir am Mirador ankamen: ein grünes Meer aus tausenden Bananenstauden.

Mirador Sankt Pedro Bananen Nordteneriffa

Ein schönes Anwesen umringt von einem grünen Meer aus Bananenstauden.

Die Wanderung dauert etwa ein bis zwei Stunden und wer mag, kann den gleichen Weg zurückgehen. Alternativ gibt es oberhalb des Miradors auch eine Bushaltestelle. Mit der Linie 381 kommt man zurück nach Puerto de la Cruz. Eine andere Möglichkeit wäre ein Taxi, was etwa fünf Euro kosten dürfte.

Im Inneren des Vulkans – Wanderung durch die Vulkanhöhle „Cueva del Viento“ auf Teneriffa

Die Wanderung durch die Lavahöhle „Cueva del Viento“ ist keine wirkliche Wanderung, sondern eher eine Führung. Und obwohl sie mit einer Stadtbesichtigung in „Icod de los Vinos“ und einem Rundgang oberhalb der Lavahöhle kombiniert wird, sind Ausflügler hier nicht konditionell gefordert, so dass wirklich jeder diese Tour machen kann.

Blick vom Eingang der Lavahöhle über Icod de los Vinos

Blick vom Eingang der Lavahöhle über Icod de los Vinos und die Nordküste Teneriffas.

Bis nach „Icod de los Vinos“ sind es von Puerto de la Cruz nur wenige Kilometer und so sammelt uns Dragan erst um 10 Uhr am Maritim ein. Dragan gehört ebenfalls zum Team von „Frühauf Bergwandern“ und arbeitet in der Lavahöhle als Vermesser. Wenn sich also jemand in der Höhle auskennt, dann er. Der Zugang zur Höhle ist auf eine bestimmte Personenanzahl pro Tag beschränkt, um das empfindliche Ökosystem nicht durch den Tourismus zu gefährden. Die nötigen Genehmigungen liegen bereits vor und wir brauchen uns um nichts kümmern.

Führung durch die Lavahoehle

Mit Helm und Grubenlampe geht es gleich in die Lavahöhle hinab.

Bevor wir in die Lavahöhle hinab steigen, führt uns Dragan noch durch den schönen Stadtkern von „Icod de los Vinos“. Der gebürtige Serbe, der lange Zeit in Deutschland gelebt hat, wohnt bereits seit acht Jahren auf Teneriffa und kennt so natürlich die schönsten Plätze in der Stadt.

Über verwinkelte Kopfsteinpflaster-Gassen führt er uns zum ältesten Drachenbaum der Insel, einem bizarren Gewächs, das noch aus der Urzeit stammt. Dann zur Iglesia de San Marcos – die kleine Kirche soll das größte Silberkreuz der Welt beherbergen – und zu einen 200 Jahre alten Innenhof, wo wir eine Ausstellung lokaler Künstler besichtigen.

Der Drachenbaum in Icod de los Vinos

Ein Foto vor dem Drachenbaum in Icod de los Vinos ist Pflicht.

Von dort fahren wir mit dem Minibus zum Eingang der Lavahöhle. Mit Helm und Grubenlampe ausgerüstet beginnen wir unser Abenteuer im Inneren des Vulkans. Wir erfahren Details über die Geschichte der Höhle, erforschen das Ökosystem und analysieren die Lavaströme, die sich hier im Gestein ablesen lassen. Ein wirklich interessanter Ausflug, der einen spannenden Einblick in die Entstehung von Lavahöhlen und letztendlich auch ganzer Vulkaninseln bietet.

Im Vulkan im Norden von Teneriffa

Dragan führt uns durch die Vulkanhöhle „Cueva del Viento“…


Cueva del Viento im Norden Teneriffas

und erklärt uns wie die Höhlen entstanden sind und was man am Gestein alles ablesen kann.

Tipp: Und wenn du nach diesen ganzen Wanderungen noch genügend Energie für etwas Action hast, können wir dir die beiden größten Freizeitparks auf Teneriffa ans Herz legen. Lesetipp: Siam Park und Loro Parque auf Teneriffa – Einmal wieder Kind sein

Übernachtungstipp: Maritim Hotel, Puerto de la Cruz

Alle unsere Wanderungen haben wir vom Maritim Hotel in Puerto de la Cruz gestartet. Die zentrale Lage an der Nordseite von Teneriffa ist ideal für Ausflüge in alle Richtungen. Die Zusammenarbeit des Hotels mit „Frühauf Bergwandern“ ist super, da man Wanderungen und Leihmaterial unkompliziert über das Hotel buchen kann.

Preise und Verfügbarkeit

Das Maritim in Puerto de la Cruz

Die zwei blauen Türme vom Maritim in Puerto de la Cruz. Links das Hotel, rechts die Residencia.

Auf den ersten Blick vermitteln die beiden Hoteltürme vielleicht den Charme von Massentourismus, aber dieser Eindruck wandelt sich auf den zweiten und dritten Blick: Denn die Zimmer sind mit modernster Technik und neuen Betten ausgestattet, die Mitarbeiter super nett und zuvorkommend und die riesige Anlage absolut sauber und top gepflegt.

Die Anlage des Maritims Teneriffa

Die riesige Parkanlage des Maritim mit Sportplätzen und Pools. Wirklich schön angelegt.

Das Maritim verfügt über eine richtig schöne Parkanlage; es bietet zahlreiche Möglichkeiten, um Sport zu treiben und drei unterschiedliche Pools, an denen wir herrlich entspannt haben.

Besonders gut gefallen hat uns, dass das Maritim direkt am Meer liegt. Vom Speisesaal haben wir fasziniert die Küste beobachtet: Mit Getöse schlugen die meterhohen Wellen gegen die Ausläufer der erkalteten Lavaströme. Und nachts war das Rauschen der Brandung unser liebstes Schlaflied.

Sonnenuntergang Terasse Maritim

Logenplatz beim Abendessen: Sonnenuntergang mit Meeresrauschen – perfekt!

Schon vor Ort haben wir beschlossen, wieder zu kommen. Denn „Frühauf Bergwandern“ hat noch einige Wanderungen im Programm, die wir auch noch gerne machen wollen. Etwa die Gipfelbesteigung des Teide oder eine Wanderung durch den Märchenwald im Anaga Gebirge.

Der Märchenwald im Anaga Gebirge

Der Märchenwald im Anaga Gebirge. Dieses Mal hat es nur für einen kleinen Spaziergang gereicht.

Welche Wanderung hat dir am besten gefallen? Kennst du vielleicht noch weitere schöne Wanderungen im Norden von Teneriffa, die wir uns bei unserem nächsten Besuch ansehen sollten? Wir freuen uns auf deinen Wandertipp in den Kommentaren!

Transparenz ist mir wichtig: Dieser Bericht ist in Zusammenarbeit mit Maritim Hotels entstanden. Die Teilnahme an den geführten Wanderungen war kostenfrei und es wurde ein Honorar für die Veröffentlichung des Artikels bezahlt. Wie bei allen meinen Artikeln kannst du dir aber sicher sein, dass du hier nur meine ehrliche Meinung findest und ich nur die Dinge empfehle, die mich wirklich überzeugt haben.

24 Kommentare

  1. Hallo Udo!
    Vielen Dank für den Artikel und die schönen Bilder. Wir waren letztes Jahr auch auf Teneriffa und sind den schönen Küstenwanderweg vom Maritim zum Mirador gelaufen. Das mit den Bananen ist ja lustig, auf die Idee sind wir nicht gekommen. Beim nächsten Besuch dann.

    Viele Grüße
    Melanie

    Antworten
    • Hallo Melanie!

      Danke für deinen Kommentar. Die Eidechsen sind echt putzig und mit etwas Obst schnell zu begeistern. Viel Spaß wenn ihr hin fahrt und bestellt ihnen schöne Grüße 🙂

      Antworten
  2. Hallo Waldhelden, die 3 Wanderungen gefallen mir alle sehr gut, für meinen geplanten Herbsturlaub auf Teneriffa würde mich die Masca Schlucht am meisten interessieren. Könnt ihr mir sagen ob die Touren ganzjährig angeboten werden. Vielen Dank im Voraus. Viele Grüße Lisa P.S. Super Fotos habt ihr da!

    Antworten
    • Hi Lisa!
      Masca ist auch echt ein Highlight. Die Touren werden das ganze Jahr über angeboten. Helmut hat uns erzählt, dass die Schlucht zu jeder Jahreszeit ihren speziellen Reiz hat.
      Folgst du mir schon auf Instagram? Da poste ich nach und nach weitere Bilder von Teneriffa mit ein paar Tipps in der Beschreibung.
      Viele Grüße
      Udo

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  3. Hi Waldhelden!

    Wir fliegen im August nach Teneriffa, allerdings sind wir im Süden (Adeje). Die Masca Schlucht würden wir auch gerne machen. Gibt es da auch eine Möglichkeit mit eurem Wanderführer mitzugehen oder macht der nur Touren aus dem Norden?

    Danke
    Michael

    Antworten
    • Hi Michael,

      ich würde vermuten, dass er zumindest nur Leute aus dem Norden einsammelt. Das müsstest du eventuell mit ihm direkt mal klären. Einfach über die URL im Text. Was aber auf jeden Fall gehen sollte, wenn ihr euch oben am Eingang der Schlucht trefft (falls ihr einen Mietwagen habt).
      Wenn ihr in Adeje seid, müsst ihr aber auf jeden Fall auch den Siam Park besuchen! Wir waren den ganzen Tag dort und hatten mega Spaß! Kommt demnächst auch noch ein Artikel zu.

      Viele Grüße
      Udo

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  4. Lieber Udo,

    was für ein toller Bericht. Mich packt auch immer öfter das Wanderfieber und da kommt dein Artikel gerade recht. Auf Teneriffa war ich zwar noch nicht, aber warum einen Besuch nicht mit einer Wanderung verbinden?! 🙂 Der Märchenwald im Anaga Gebirge sieht wirklich traumhaft aus und den würde ich auf jeden Fall besuchen wollen. Ansonsten wäre ich immer für eine Küstenwanderung zu haben, wie die von Puerto de la Cruz zum Mirador de San Pedro.

    Viele liebe Grüße
    Kathi

    Antworten
    • Hi Kathi!

      Wenn du ins Anaga Gebirge fährst, denk auf jeden Fall an eine (wasserabweisende) Jacke. Wenn man unten bei 25 Grad und Sonnenschein startet, kann man diese leicht vergessen. Der Ausflug im 13 Grad kalten Nebel fällt dann eher kurz aus 🙂

      Viele Grüße
      Udo

      Antworten
  5. Hallo Udo,

    wir sind zwar nicht so die Wanderer, aber Deine Fotos haben uns an unsere eigene Reise nach Teneriffa vor etlichen Jahren erinnert, bei der wir bei Los Gigantes übernachtet haben. Die Wanderung haben wir zwar nicht gemacht, aber an die Ausblicke auf die Bananenplantagen kann ich mich gut erinnern.

    Viele Grüße,
    Monika

    Antworten
    • Hallo Monika!

      Viele Dank für deinen Kommentar. Da habt ihr wirklich was verpasst, aber man muss natürlich auch Spaß am Wandern haben. Ganz ohne ist die Schlucht nämlich nicht. Dafür haben wir leider außer dem Hafen nichts von Los Gigantes gesehen. Lohnt es sich dort noch mal vorbeizuschauen?

      Viele Grüße
      Udo

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  6. Ich mag Teneriffas Norden auch sehr! Die rauen Felsen in Kombination mit dem satten Grün und dem Nebel finde ich besonders sehenswert. Und die Drachenbäume erinnern mich immer sofort an Teneriffa. Einige deiner Tipps kannte ich auch noch nicht. Vielen Dank dafür!
    Herzliche Grüße
    Sabine

    Antworten
    • Hi Sabine!

      Schön, dass ich noch ein paar neue Tipps hinzusteuern konnte. Ich denke, wir werden auch noch ein weiteres Mal nach Teneriffa fliegen und uns etwas mehr Zeit für das Anaga Gebirge nehmen. Dort gibt es wirklich schöne Wanderungen. Dieses Mal haben wir es aufgrund der übrigen Reiseplanung nur zu einem Roadtrip dorthin geschafft.

      Viele Grüße
      Udo

      Antworten
  7. Hallo Udo,

    die Wanderung durch die Masca-Schlucht habe ich schon zweimal gemacht, sie ist wirklich großartig. Einmal hatten wir sogar das Glück, auf der Rückfahrt mit dem Boot Delfine zu sehen.
    Auch der Nebelwald im Anaga-Gebirge ist toll, eine wirklich mystische Atmosphäre.
    Wir haben unsere Wanderungen auf Teneriffa immer auf eigene Faust gemacht, das war ganz problemlos.

    LG
    Gina

    Antworten
    • Hi Gina!

      Wenn wir noch mal nach Teneriffa kommen, werden wir die Schlucht auf jeden Fall auch ein zweites mal durchwandern. Auch in der Hoffnung die Delfine am Boot zu sehen – dieses Mal hatten wir nämlich leider nicht das Glück.
      Man kann die Touren problemlos ohne Guide machen (außer die Lava Höhle), aber man erfährt doch viele interessante Dinge, wenn man einen ortskundigen Führer dabei hat. Kann ich auf jeden Fall empfehlen.

      Viele Grüße
      Udo

      Antworten
  8. Hallo Udo,
    Teneriffa hat uns auch sehr gefallen. Allerdings waren wir damals mit einer maulenden Pubertistin dort, wandern war leider keine Option. Aber schon damals haben wir uns gesagt, dass wir wieder kommen werden. Die Insel ist einfach wunderschön.
    Dein Artikel hat den Eindruck noch einmal verstärkt. Die Bilder sind der echte Hammer und geben bestimmt nicht mal annähernd die Schönheit der Insel wieder.
    Liebe Grüße, Susanne

    Antworten
    • Hehe, in dem Alter konnte ich mich auch nicht fürs Wandern begeistern 🙂 Ein weiterer Besuch ohne maulende Teenies ist auf jeden Fall eine gute Idee. Denn du hast Recht, auf Fotos kann man die wahre Schönheit der Insel nur andeuten!

      Viele Grüße
      Udo

      Antworten
  9. Moin Udo, danke für die Zusammenstellung, da ist für jeden was dabei… obwohl ich eigentlich kein Outdoorfreak bin, würde ich wahrscheinlich die Masca Schlucht Wanderung machen. Nach einiger Anstrengung in dieser tollen Landschaft gemütlich mit dem Boot zurück, ist genau mein Ding. LG, Eddy

    Antworten
  10. Hallo Udo,
    was für ein abwechslungsreicher Bericht! Der Küstenwanderweg hätte es mir angetan, wenn ich „wählen“ müsste. Mein absoluter Favorit ist aber die kleine Eidechse. Ich liebe Tiere dieser Gattung in jeder Art und Größe!
    Viele Grüße aus Salzburg
    Elena

    Antworten
  11. Hallo Udo,
    als wandernder Familienvater interessiert es mich natürlich immer, ob so eine Wanderung mit Kindern zu bewältigen wäre. Nun sind ja unsere nicht mehr so klein und machen ganz schön was mit. Die von dir beschriebenen Wanderungen klingen jedenfalls traumhaft, auch wenn meine liebe Frau Höhlen nicht zu sehr mag.

    1984 war ich mal für 14 Tage auf Teneriffa. Wir haben damals auch in Puerto de la Cruz gewohnt, aber wie das Hotel hieß, weiß ich nicht mehr. Und am ältesten Drachenbaum sind wir natürlich auch vorbei gekommen… irgendwo gibt es da noch ein analoges Papierbild von… ach ja, das waren noch Zeiten!

    Vielen Dank für diese schönen Wandertipps – die merke ich mir!
    LG aus dem hohen Norden,
    Hartmut

    Antworten
    • Hi Hartmut!

      Für Kinder ist die Lavahöhle sicherlich am interessantesten. Ein spannendes Thema, nicht zu viel zu laufen und wer kann nach den Ferien sonst schon erzählen, dass er im Inneren eines Vulkans war 🙂 Da muss die Mutter sich dann trotz Höhlenphobie mal anschließen. Auch die Küstenwanderung ist mit Kindern kein Problem. Für die Masca Schlucht sollten sie aber schon trittfest und ausdauernd sein. Insgesamt dauert der Abstieg 3-4 Stunden.
      Mit Kindern vielleicht auch ganz interessant sind die beiden großen Parks auf Teneriffa. Der Tierpark „Loro Parque“ und der Wasserpark „Siam Park“. Darüber hat die Waldhelden hier ausführlicher geschrieben: Siam Park und Loro Parque auf Teneriffa – Einmal wieder Kind sein

      Viele Grüße
      Udo

      Antworten
  12. Hallo Udo,

    eure Bilder sind traumhaft und lassen meine Vorfreude auf unseren Urlaub im November noch großer werden!
    Wir waren bereits 2015 auf Teneriffa und was soll ich dazu sagen – UNVERGESSLICH!
    Wir haben damals nur die Bootstour zu Los Gigantes gemacht und dort von Masca erfahren. Nach der Bootstour sind wir direkt ins Auto und ab nach Masca gefahren. Leider wurde uns das tatsächlich eher als Spaziergang verkauft und nach nur wenigen Metern haben wir aufgegeben. Wir haben dann dort den Sonnenuntergang bei einem Abendessen (Masca Kuchen?) bewundert. Dieses Jahr im November wird aber auf jeden Fall gewandert. Wir würden gerne wieder durch die Schlucht zurück. Ist das machbar? Auf das Anaga Gebirge bin ich sehr gespannt. Eure Bilder erinnern mich an den Märchenwald auf La Gomera. Für Wander-Outdoor- und Natur-Fans ist La Gomera übrigens auch sehr empfehlenswert. :o)

    Liebe Grüße

    Annika

    Antworten
    • Liebe Annika,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Ein Spaziergang ist die Masca Schlucht wirklich nicht. Unser Guide hatte sich während der Tour auch über diese Aussagen geärgert. Da werden teilweise kleine Kinder und alte Menschen in Bussen rangekarrt, die diese Tour ganz sicher nicht gehen sollten.
      Man kann die Schlucht auch wieder zurück laufen. Unterwegs kamen uns ein paar wenige Wanderer entgegen. Der Höhenunterschied beträgt etwa 600 Meter. Wenn man fit ist und stramm durchläuft schafft man den Abstieg vermutlich in 2 Stunden. Für den Aufstieg würde ich noch mal 50% drauf rechnen. Also 5-6 Stunden ist man dann sicherlich ohne große Pausen unterwegs!? Ich denke, dass im November aber auch die Boote fahren. Im Zweifel kann man sich dann unten am Meer entscheiden, ob man mit dem Boot fährt oder wieder hoch läuft.

      Ich wünsche dir auf jeden Fall sehr viel Spaß und einen tollen Urlaub im November!
      Viele Grüße
      Udo

      Antworten
  13. Hallo Udo,
    da hat der GroßBildjäger aber einige tolle Schüsse gemacht 🙂
    Sehr schöne Landschaftsaufnahmen, ich hätte nicht gedacht dass Tenariffa so vielfältig ist.

    Antworten
    • Hi Rico,

      vielen Dank. Da waren wir tatsächlich auch überrascht. Man hat es zwar im Vorfeld gelesen, aber es in echt zu erleben ist noch mal etwas ganz anderes.

      Antworten

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