Die Kaiserberge im Schwabenland – Drei Berge, zwei Burgen, viele Wandertouren

Letztes Update: 27.06.2019 | Allgemein, Deutschland, Reiseinspiration, Wandern

Heute starten wir unsere dritte Tour auf den letzten der Drei Kaiserberge – den Rechberg. Ihr erinnert euch. Den Stuifen und auch den Hohenstaufen habe ich euch hier schon vorgestellt. Berg Nummer drei bewandern wir heute.

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Herta genießt die Aussicht

Rund um den Rechberg gibt es viel längere und kürzer Tourenmöglichkeiten. Parken könnt ihr unten im Dorf Rechberg. Am besten in der Nähe der Schule. Von dort kann es dann losgehen. Hinauf auf die Burg – eine kurze Burgführung, die super Aussicht genießen und weiter. Auf dem Berggipfel befindet sich eine Wallfahrts-Kapelle, in der noch heute sonntägliche Gottesdienste und Taufen stattfinden.

Die Burg Hohenrechberg – unbedingt anschauen

Wer neben einer Wanderung in schöner Natur auch etwas Kultur mit in sein Programm aufnehmen möchte, dem sei ein Blick in die Burgruine Hohenrechberg empfohlen. Sie liegt auf einem Vorsprung des Berges, nicht direkt auf dem Gipfel. Die Burg selbst ist noch gut erhalten, besser als die auf dem Hohenstaufen. Von Februar bis November ist sie geöffnet und darf zu einem überschaubaren Eintrittspreis von 1 Euro für Kinder und 2 Euro für Erwachsene betreten werden. Die schöne Aussicht von dort oben hinab ins Tal gibt’s umsonst obendrauf.

Burgtor mit Brücke

Die Kapelle – einen Moment inne halten

Ein Stück weiter oben auf dem Berggipfel erreicht ihr dann die Wallfahrtskappelle zur heiligen Maria und zum Heiligen Bernhard Hohenrechberg. Die schöne Barockkirche wurde 1686-1688 von Valerian Brenner aus dem Bregenzer Wald im Auftrag des Grafen Bernhard Bero erbaut. Noch heute steht das Gnadenbild Marias, das aus der Zeit um 1380-1450 stammt, in der Mitte des Hochaltars. Das Gnadenbild des heiligen Bernhards steht auf dem rechten Seitenaltar. Wer mag kann kurz reinschauen und einen Moment innehalten.

Kapelle

Wunderbare Wanderwege und Trampelpfade rund um den Rechberg.

Danach stellt sich die Frage – wohin soll die Wanderung weiterführen. Von hier oben habt ihr die Wahl entweder:

  • rechts von der Kapelle einen schmalen Trampelpfad wieder hinab ins Dorf Rechberg (Süd/Ost) zu marschieren. Oder, ihr
  • geht hinter der Kapelle nach links (Nord/Ost). Von dort führt euch ein Pfad in Richtung Straßdorf und Schwäbisch Gmünd und unten angekommen, entweder links oder rechts um den Berg herum wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Eine weitere alternative Route führt etwas unterhalb in Höhe der Burgruine Richtung Westen. Dieser Weg führt euch über den sogenannten Aasrücken direkt in Richtung Hohenstaufen. Und eröffnet euch somit eine wunderbare Möglichkeit beide Kaiserberge in eine Wandertour zu integrieren. Von der Burgruine Hohenrechberg hinüber und hinauf auf den Gipfel des Hohenstaufen sind es einfach 6 Kilometer. Inklusive Rast macht ihr so aus einer kurzen Bergetappe auf den Rechberg locker mal eine Halbtagestour von rund 15 Kilometern, inklusive Marsch auf Rechberg und Hohenstaufen.

Rechberg Nordost Seite

Wenn der kleine Hunger kommt…

Dann seid ihr auf dieser Tour auch ohne vollen Rucksack gut gesorgt. Allein auf dem Rechberg findet ihr bereits zwei Gaststätten.

Und auch auf dem Hohenstaufen werdet ihr in der Berggaststätte Himmel & Erde bestens versorgt.

Burgschenke außen

Resümee:

Die Drei Kaiserberge liegen nicht nur landschaftlich wunderschön. Sie bieten dir außerdem eine tolle Aussicht hinab in Fils- und Remstal. Die Auswahl der Wanderrouten ist groß und rund um die Drei Kaiserberge ist mit Sicherheit für jeden – ob Wanderer oder Spaziergänger – die richtige Tour mit dabei. Herta, Paule (meine Hunde) und ich jedenfalls finden es in dieser Gegend toll und sind dort gerne bergauf und bergab unterwegs.

Blick  ins Filstal vom Rechberg

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